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In der medialen Bastion des Wirtschaftsliberalismus in der Schweiz über Armut diskutieren, das kann man diese Woche. In der NZZ Online bloggt Basler Soz-Professor Ueli Mäder über Armut. Man staunt. Weniger erstaunlich, aber doch interessant, sind die LeserInnen-Kommentare zu seinem Artikel.

Viele Gegenstimmen melden sich da, die einen ernst zu nehmen, die anderen substanz- und teilweise anstandslos. Vielleicht sollten ein paar Soz-Studis sich auch melden?

Der Link: http://www.nzz.ch/blogs/nzz_votum

Commentaires

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Last updated ( Mardi, 20 Octobre 2009 22:57 )  

Foucault über seine eigene Forschungsarbeit:

«Es handelte sich um Forschungen, die einander sehr verwandt waren, ohne indessen ein kohärentes Ensemble zu bilden oder eine Kontinuität aufzuweisen. Es waren fragmentarische Foschungen, von denen letztlich keine vollendet wurde, ja nicht einmal Folgen hatte, zugleich zerstreute und sich ständig wiederholende Forschungsarbeiten, die in die gleichen Konzepte, die gleichen Themen, die gleichen Begriffe zurückfielen [...]. All das schleppt sich hin, geht nicht vorwärts, wiederholt sich und bidlet kein zusammenhängendes Ganzes; im Grunde sagt es beständig das Gleiche, doch sagt es vielleicht auch gar nichts aus. In zwei Worten: es ist nicht schlüssig» Michel Foucault (1977): Intervista a Michel Foucault (Gespräch mit Alessandro Fontana und Pasquale Pasquino vom Juni 1976), in: A. Fontana / P. Pasquino (Hg): Microfisica del Potere: Interventi plitici, Turin, S. 55f.