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blog

blockvorlesung - eine tortur

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Vor kurzem habe ich an einer Blockvorlesung teilgenommen. Ja, ihr habt richtig gelesen BlockVORLESUNG. Bei meiner Anmeldung habe ich mir das Ganze äusserst angenehm und praktisch vorgestellt. Statt wegen läppischen, zwei Stündchen mühsam jede Woche in den Vorlesungssaal zu pilgern, opfert man eine handvoll Tage und bringt die Sache kurz aber schmerzlos über die Bühne. Das tönt doch durchaus effizient, oder?

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auf arbeitssuche

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Endlich ist es soweit: Nach durchgearbeiteten und hektischen Tagen und manchmal auch Nächten ist die Lizentiatsarbeit abgegeben, die letzte Prüfung geschrieben, der letzte Credit Point ergattert und das Studium fertig.

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einmal lizarbeit retour, bitte

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Zum ersten mal so richtig forschen und so. Thema auswählen, Literatur lesen, Interviews machen, auswerten, schreiben. Tönt einfach, nicht? Plötzlich, nach dem vielen Grübeln über Theorien und Methoden, steht man vor einem konkreten Projekt, konkreten Menschen, die man interviewen will, vor konkreten Problemen. Und merkt, dass etwas über Soziologie wissen und selber Soziologie betreiben, zwei Paar Schuhe sind.

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nihilismus = existenz / existenz x 0

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Das ist nur ein Beispiel eines gelungenen Versuchs Wörter in Formeln zu einem mathematisch konsistenten System zu verarbeiten. Natürlich ist das ganze nicht immer ganz ernst gemeint und sicher auch nicht immer streng logisch konsistent. Unterhaltsam ist es aber trotzdem und ein gewisser Wahrheitsgehalt ist oft auch nicht zu verleugen und es wäre wohl spannend einige der Formeln genauer zu diskutieren oder gar empirisch zu überprüfen.

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die formalstruktur der skifahrer auf der piste

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Die beiden Neo-Institutionalisten Meyer und Rowan1 haben es uns bereits im Jahr 1977 vor Augen geführt. Organisationen tendieren dazu, ihre Formalstruktur von ihrer tatsächlichen Aktivitätsstruktur zu entkoppeln, damit sie den Ansprüchen der Umwelt gerecht werden und ihr Überleben gesichert werden kann. Mit andern Worten formuliert, übernimmt die Organisation gegen aussen eine standardisierte und vor allem legitime Struktur an, währendem sie im Innenverhältnis eine entkoppelte Struktur aufbaut, die den realen Gegebenheiten angepasst wird. Dass jedoch nicht nur Organisationen eine entkoppelte Formalstruktur aufbauen, sondern auch Individuen die Fähigkeit einer Entkopplung besitzen, musste ich kürzlich in Adelboden auf der 6er Sesselbahn auf dem Weg auf den Sillerenbühl feststellen.

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«Kommunikation ist unwahrscheinlich.»

Niklas Luhmann (2001): Aufsätze und Reden, Hrsg: Oliver Jahraus, Stuttgart, S.78