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die rettung der welt

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Ganz oben auf der Berufswunschliste diverser Sozialwissenschaftler steht, schwammig und schillernd, „irgendetwas bei einer NGO“. Man möchte doch seine Fähigkeiten nach dem Studium in den Dienst der Rettung der Welt stellen, armen Menschen helfen, in abenteuerlichen Ländern leben – und für sich selber Erfüllung finden in einer sinnstiftenden Tätigkeit. Aber wie kommt man eigentlich zu einem Job bei einer NGO?

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gratifikationsaufschub und marshmallows

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marshmallow

Wer langfristig erfolg haben will muss kurzfristig bereit sein, auf eine Belohnung zu verzichten. Klassisches Beispiel dafür ist immer wieder das Bildungssystem. Wer einmal viel Geld verdienen will muss bereit sein für ein Paar Jahr sein Dasein als armer Student zu fristen. Blöd ist es natürlich wenn aus diesem kurzfristigen Armutsphase dann doch 6, 7, 8, ... Jahre werden und man am Ende doch nur als Soziologe dasteht.

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dah, dah, daaah

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Als spezielle Soziologie befasst sich die Musiksoziologie eher selten mit Tönen in Moll oder Dur, sondern vielmehr mit den Menschen die Musik machen oder hören, nutzen oder meiden. Gerne mag man über die Kompetenz und Geschmack gewisser Hitparadenvertreter streiten, im Kern ist jedoch sämtliche Popmusik auf den selben Tonleitern basiert.

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kuchendiagramme sind böse

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Wir alle wissen es: Kuchendiagramme sind böse. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass man einfach nicht sieht was jetzt eigentlich wie gross ist, insbesondere, wenn der Kuchen noch schön dreidimensional dargestellt wird, sind die sprichwörtlichen Konotationen einfach alles andere als vorteilhaft. Nicht alles im Leben ist ein Kuchen, der aufgeteilt werden kann, geschweige denn sollte. Einen ganz anderen Grund, weshalb Kuchendiagramme böse sind, findet sich in folgendem Kuchendiagramm

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aufbruch – umbruch – abbruch? was aus der soziologie in bern werden könnte

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Bild von Dimitri Castrique (http://www.sxc.hu/profile/dimitri_c)

Diesen Sommer wird es im Institut für Soziologie in Bern wohl noch viel ruhiger werden als in den anderen Sommer zuvor. Diesmal ist es nicht nur die schwüle Hitze, die die Assistentinnen, Oberassistenten und Professorinnen aus dem Institut an die Aare oder an den eigenen kühlen Arbeitstisch treibt und nur wenige Hilfsassistierende zurücklässt, die über ihren Liz- und Masterarbeiten brüten. Diesmal ist es nicht nur die gewöhnliche Semesterruhe, die den Universitätsbetrieb einschlafen und die Stühle in den Büros leer bleiben lässt. Denn diesmal sind auch die Lehrstühle leer. Einer war noch nie besetzt, einer ist noch nicht besetzt und der dritte wird gerade geleert – Claudia Honegger räumt entnervt ihren Posten und lässt sich pensionieren.

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«Es waren fragmentarische Forschungen, von denen letztlich keine vollendet wurde, ja nicht einmal Folgen hatte, zugleich zerstreute [...]. All das schleppt sich hin, geht nicht vorwärts, wiederholt sich und bildet kein zusammenhängendes Ganzes; im Grunde sagt es beständig das Gleiche, doch sagt es vielleicht auch gar nichts aus. In zwei Worten: es ist nicht schlüssig.»

Michel Foucault (1977): Intervista a Michel Foucault, in: A. Fontana / P. Pasquino (Hg): Microfisica del Potere: Interventi plitici, Turin, S. 55f.