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Willkommen bei soziologie.ch

textberge - bergtexte

Viel wird über interdisziplinäre Forschung gesprochen, gesehen wird sie nicht allzu oft. Ein aktuelles Beispiel liefert das Projekt „Text & Berg“. Das Deutsche Seminar und das Institut für Computerlinguistik scannen zurzeit sämtliche Jahrbücher des schweizerischen Alpenclubs. Auf diese Weise sollen zum einen sämtliche Bände – speziell die mittlerweile in die Jahre gekommenen ersten Ausgaben (der erste Band stammt aus dem Jahr 1864) – vom Zerfall gerettet werden. Zum anderen soll ein Textkorpus entstehen.

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sag mir, wie viel du fernsiehst ...

... und ich sag dir, wie unglücklich du bist.

Forscher im Land der unbegrenzten TV-Kanäle – genauer an der Universität Maryland – behaupten jedenfalls, einen solchen Zusammenhang beweisen zu können.

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die vorzüge eines pendler-daseins

Die Studenten lassen sich hinsichtlich ihres Arbeits- beziehungsweise ihres Studiumswegs in zwei Gruppen unterteilen. Da gibt es die einen, die nur einen Katzensprung von der Uni entfernt wohnen und morgens nur zwei Mal umfallen müssen, bevor sie im Vorlesungssaal angekommen sind. Dann gibt es aber auch die andern, welche mehrmals die Woche viele Stunden in den Zügen der SBB verbringen. Auch ich gehöre dieser Spezies der unermüdlichen Pendler an und habe mittlerweile beachtliche Vorteile daran entdeckt.

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der „plastiksäckli-indikator“ für integration

Geht man zu Coop oder Migros einkaufen und verlangt ein Plastiksäckli dann ist dieses mit Bestimmtheit weiss. Es ist davon auszugehen, dass die Tragtaschen unserer Nachbarländer ebenso in weisser Farbe erglänzen. Ganz anders ist es, wenn man sich auf dem schwarzen Kontinent bewegt. So weit das Auge reicht, gibt es nur schwarze Plastiksäckli, in die alles Erdenkliche gestopft wird.

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luhmanscher liebeskummer

Luhmann, der Verwaltungsjurist, der Fremdwörterstapler, der Individuenfeind, nimmt sich in Liebe als Passion - ausgerechnet - der Liebe und den Individuen an. Wer nun aber von der Hitze der Themen auf feurige Analysen schliesst, wird bei der Lektüre arg enttäuscht. Luhmann interessiert sich nämlich nicht für persönliche Phantasien und heisse Affären, sondern untersucht, wie man wann über Liebe geredet und geschrieben hat.

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