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Willkommen bei soziologie.ch

perspektive ist entscheidend

grabsteine

Das schöne an Statistik ist, dass mann alles relativieren kann. Auch wenn Panik hoch kocht und alle schreiend sternförmig auseinander rennen, oder sternig zusammen in die Apotheken, so gibt es immer noch Statistik, die uns sagt, dass das Leben trotz allem eventuell weitergeht und die Menschheit vermutlich nicht aussterben wird. Zum Glück gibt es also Statistik, die uns zeigt, wie gefährlich etwas wirklich ist. Leider bleibt der fade Beigeschmack, dass das Leben trotzdem relativ riskant ist und statistisch gesehen bisher keiner überlebt hat. Oder wie man auch sagt: Das Leben ist eine tödliche Krankheit die noch keiner geheilt hat.

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soziologie in der presse

In der medialen Bastion des Wirtschaftsliberalismus in der Schweiz über Armut diskutieren, das kann man diese Woche. In der NZZ Online bloggt Basler Soz-Professor Ueli Mäder über Armut. Man staunt. Weniger erstaunlich, aber doch interessant, sind die LeserInnen-Kommentare zu seinem Artikel.

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fribourg macht freude - neues soziologiestudium

Erstaunlich! Die Schweiz hat einen neuen Studiengang in Soziologie. Seit diesem Semester kann man in Fribourg Soziologie auf Deutsch oder Französisch - oder bilingue - studieren. Für SoziologInnen ein Grund zur Freude! Was bietet Fribourg denn?

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die rettung der welt

Ganz oben auf der Berufswunschliste diverser Sozialwissenschaftler steht, schwammig und schillernd, „irgendetwas bei einer NGO“. Man möchte doch seine Fähigkeiten nach dem Studium in den Dienst der Rettung der Welt stellen, armen Menschen helfen, in abenteuerlichen Ländern leben – und für sich selber Erfüllung finden in einer sinnstiftenden Tätigkeit. Aber wie kommt man eigentlich zu einem Job bei einer NGO?

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gratifikationsaufschub und marshmallows

marshmallow

Wer langfristig erfolg haben will muss kurzfristig bereit sein, auf eine Belohnung zu verzichten. Klassisches Beispiel dafür ist immer wieder das Bildungssystem. Wer einmal viel Geld verdienen will muss bereit sein für ein Paar Jahr sein Dasein als armer Student zu fristen. Blöd ist es natürlich wenn aus diesem kurzfristigen Armutsphase dann doch 6, 7, 8, ... Jahre werden und man am Ende doch nur als Soziologe dasteht.

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