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Willkommen bei soziologie.ch

manifest für aschenbrödel

Ein Manifest! Immer spannend. Aktuell ist ein Manifest von SozialwissenschafterInnen im Umlauf. Es geht nicht um Unipolitik, nicht um Sozialpolitik, sondern um ihr Kerngeschäft - die Forschung selber. Qualitative Sozialforschung solle endlich als das erkannt werden, was es ist: eine eigene, genuin wissenschaftliche Forschungsrichtung, die ein reiches Wissen über Gesellschaft produziert.

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stägeli uf, stägeli ab, juhee! klischees auf dem spielbrett...

Nein, es geht nicht um gute alte Schweizer Volksmusik, sondern um das gute alte Leiterlispiel, das kaum jemand in seiner Kindheit verpasst hat. Würfeln, das Töggeli immer brav vorwärts schieben und plötzlich erwischt einem doch eine Leiter, die abwärts führt und das mühevolle Würfeln beginnt wieder von vorne. Ein etwas besonderes Leiterlispiel kann man auf der Gleichstellungsseite der Uni Bern herunter laden oder als Flash-Game gleich online spielen.

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das hat niemand erwartet! sind die meinungsumfragen schuld?

minaret

Mit dem Abstimmungsergebnis zur Anti-Minarett-Initiative hat niemand gerechnet - der Bundesrat nicht, die Parteien nicht, die Medien nicht, wohl nicht mal die BefürworterInnen selbst. Man habe die Initiative unterschätzt, hört man von allen Seiten. Einzig die FDP hat in eine Abstimmungskampagne investiert und einige (einigermassen einschläfernde) Plakate gegen die Initiative aufgehängt. "Die Wirtschaft", so hört man, habe auch keinen Franken aufgeworfen.

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neu auch befragungen bei soziologie ch

survey

Ab sofort bieten wir einen neuen Service auf soziologie.ch. Zum täglichen Handwerk vieler SoziologInnen gehört es Leute befragen. Dabei gibt es natürlich mehrere Methoden und Hilfmittel. Wir können natürlich nicht alles anbieten, aber als online-community scheint es fast eine Pflicht ein online-Befragungstool zur Verfügung zu stellen. Und dies tun wir nun.

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kleinbasel – ausländer, aussteiger, aufsteiger

"Es gibt ja Leute, die es schaffen, ihr Leben lang keinen einzigen Ausländer kennen zu lernen", ruft die Baslerin aus, die in Kleinbasel im Bereich Integration von Migrantinnen und Migranten arbeitet. Wir reden weiter, darüber, dass die Leute oft nur hierher ziehen, wenn sie kein Geld haben, keinen Job oder keine Perspektiven. Wer den Aufstieg schafft, der zieht um. Weiter, ins nächste Quartier, in dem es weniger Lärm, schönere Wohnungen, mehr Grünflächen gibt. Zurück bleiben Arme, schlecht Ausgebildete, MigrantInnen.

 

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«Es waren fragmentarische Forschungen, von denen letztlich keine vollendet wurde, ja nicht einmal Folgen hatte, zugleich zerstreute [...]. All das schleppt sich hin, geht nicht vorwärts, wiederholt sich und bildet kein zusammenhängendes Ganzes; im Grunde sagt es beständig das Gleiche, doch sagt es vielleicht auch gar nichts aus. In zwei Worten: es ist nicht schlüssig.»

Michel Foucault (1977): Intervista a Michel Foucault, in: A. Fontana / P. Pasquino (Hg): Microfisica del Potere: Interventi plitici, Turin, S. 55f.